Re: Epipactis peitzii

Geschrieben von S. Hennigs am 07. August 2017 11:33:29:

Als Antwort auf: Re: Epipactis peitzii geschrieben von Juergen Reinhardt am 05. August 2017 16:04:46:

Hallo Jürgen, mir wurde das auch nur mal vor über 13 Jahren von einem regionalen AHOler verraten, habe selber nur einmal ein paar Pflanzen dort gesehen und wohne inzwischen 600km entfernt!

LG Sebastian

>>
>>Hallo Herr Reinhardt,
>>schön, von Ihnen zu hören. Nun ja, ökölogischer Waldumbau - das scheint mir eher als Hintergrund den Profit der Waldbestitzer zu umschreiben. Schlagzeilen wie:
>>"Wertvolles Buchenholz aus dem Spessart landet in China" oder "Alte Buchen nach China – Ausverkauf des deutschen Waldes ..." und ähnliche lassen uns in letzter Zeit öfter den Sinn dieses Handelns hinterfragen. Und die machen auch nicht vor Landschaftsschutzgebieten oder NSG's halt. Für diesen Export ist die besten Buchen gerade gut genug. Und der Öffentlichkeit muss dieses Treiben irgendwie begründet werden. Dann ist das eben ökologisch und für den Wald notwendig. Mag auch sein, aber in schützenswerten Biotopen sollte dann auch kein Platz für diese Art der "Holzernte" sein.
>>Paradox: in manchen Gemeinden hier in Bayern erhalten Sie sogar Bußgeldbescheide, sollten Sie ungenehmigt einen Baum in ihrem eigenen Garten fällen.
>>Herzliche Grüße,
>>Bernd
>Hallo Herr Tenschert,
>ich gebe Ihnen Recht. Aber leider werden in den letzten Jahren umweltpolitische Entscheidungen immer mehr zurückgedrängt und von der Politik nur halbherzig umgesetzt.
>Um Epipactis peitzii zu erhalten, bleibt nur der Schutz des zweiten Standortes übrig. Eigentlich müsste sich Sebastian Hennigs dafür einsetzen. Er kennt sicher die Standortsituation vor Ort am besten.
>Viele Grüße
>Jürgen Reinhardt



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