Re: Dactylorhiza vor dem Haus

Geschrieben von Dieter Wiese am 24. April 2017 20:19:43:

Als Antwort auf: Re: Dactylorhiza vor dem Haus geschrieben von Dario Wolbeck am 24. April 2017 17:10:10:

Danke, Herr Wolbeck.
Ihr Beitrag geht genau in die Richtung, die ich auch schon vermutet habe: Gezüchtete Orchideen die unfruchtbar sind! Ist das Absicht? Ich kenne mich in der Materie zu wenig aus (genaugenommen garnicht) um zu wissen, ob es sowas überhaupt gibt. Die Gärtnerei existiert noch. Werde mich bei Gelegenheit dort mal Schlau machen. Übrigens, die heurigen Blätter sind schon etwa 7cm lang und haben die letzten Frostnächte ohne erkennbaren Schaden überstanden. Trotzdem würde ich sagen, es reicht schön langsam mit der Kälte, am 1. Mai habe ich in vergangenen Jahren schon blühende O. morio fotografiert!

Nochmals Dankeschön für ihren wertvollen Beitrag.
Dieter Wiese


>Hallo zusammen,
>es ist möglich, dass die beiden Pflanzen Klone sind, das heißt durch Teilung der Knolle entstanden (vielleicht auch schon in der Gärtnerei).
>Dann wären die Samen steril.
>Viele Grüße
>
>>>Hallo Herr Wiese,
>>>10 Jahre sind für Knollenorchideen schon beachtlich. Um die Versorgung der Knolle fürs nächste Jahr nicht zu gefährden lasse ich nur wenige Samenkapseln ausreifen und entferne die überschüssigen.
>>>Dactylorhiza mag gerne feuchte Wuchsorte. Praetermissa steht bei meinem Nnachbarn in der sumpfigen Uferzone des Gartenteichs. Insbesondere Sämlinge mögen keine längeren Trockenphasen. Die Keimpilze sind auch in Gärten häufig vorhanden. Vielleicht hilft etwas Kalk. Dabei hält gemahlenes Gesteinsmehl (z.B. Dolomit) länger vor. Ich habe Dactylorhizakeimungen zwischen Schnittlauch und bei Irisstöcken gehabt. Es klappt nicht immer - ist aber einen Versuch wert.
>>>Wenn alles nicht hilft kann man einen Symbiosepilz auch ausbringen - das war bei mir bisher wegen Umzügen in verschiedenen Gärten nicht nötig.
>>>Viel Erfolg
>>>Jürgen Griego
>>Vielen Dank, Herr Griego!
>>Das Problem dürfte der verhältnismäßig trockene, leicht abhängende Standort sein. Die Pflanzen selbst bekommen von mir immer wieder ein paar Liter Wasser.
>>Dolomitkalk habe ich auch schon gestreut. Sollte partout kein Nachwuchs kommen, ist das überhaupt kein Problem. Die beiden Exemplare helfen mir wenigstens vom Austrieb bis zur Samenreife gegen "Entzugserscheinungen", wenn Sie verstehen, was ich meine. Praetermissa kommt in meiner Gegend nicht vor. Dagegen finde ich Majalis, glücklicherweise, zur Genüge.
>>Mit freundlichen Grüßen,
>>Dieter Wiese.



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