Re: Bestäuber-Spezifität und Hennecke & Munzinger

Geschrieben von Berthold am 17. Oktober 2015 10:26:04:

Als Antwort auf: Re: Bestäuber-Spezifität und Hennecke & Munzinger geschrieben von S. Hennigs am 16. Oktober 2015 13:04:07:

>>>Aus dieser Erkenntnis kann man lediglich schließen wie unglaublich rafiniert die Natur sein kann, nicht "dass die Zuordnung von Bestäubern zu Ophrys-Arten doch nicht so streng spezifisch ist".
>>>Gruß
>>>Sebastian
>>
>>Nein, wenn die Zuordnung streng spezifisch wäre, müssten sich die Bestäuber streng an den Cocktailmischung der Art halten und nicht Abweichungen bevorzugen, denn die Abweichungen sind nicht mehr artspezifisch sondern eben Abweichungen.
>>Das besagt doch schon die Logik.
>Du lässt dich da zu sehr vom dem vergleichsweise schlechten menschlichen Geruchssinn in deiner Schlussfolgerung beeinflussen. Nur weil der Oprysduft etwas vom Standardduft einer Bienenart abweicht, heißt dass noch nicht, dass die Isolationsbarriere zur anderen Art durchbrochen ist. Es ist zwar eine Abweichung, aber sozusagen noch im Bereich der Variabilität. Aus den bisherigen Erkenntnissen kann man vermuten, dass der Duft zwar abweicht und dass auch messbar ist, die Lücke zum "nächstgelegen" Duftcocktail einer anderen Bienenart aber noch groß genug ist.>


Gibt es im Paulus-System Unterarten, Variationen und Formen? Wenn ja, von wem werden diese bestäubt, von Unterarten der Bestäuber? Wenn nein sind alle Unterarten, Variationen und Formen neue Arten?


Antworten:

Falls sie diesen Beitrag über eine Suchmaschine gefunden haben,
gelangen sie hier zur Forum-Homepage